Lohnfortzahlung heisst: der Arbeitgeber bezahlt dem Arbeitnehmer Lohn, obwohl der Arbeitnehmer nicht arbeitet. In der Schweiz sind Arbeitgeber in bestimmten Fällen gesetzlich zur Lohnfortzahlung verpflichtet:

Der Gesetzgeber spricht in diesen Fällen von ‘Gründen, die in der Person des Arbeitnehmers liegen.’ Bei Gründen, welche nicht in der Person des Arbeitnehmers liegen, besteht keine Lohnfortzahlungspflicht. Wenn also wieder einmal ein Vulkan schlechte Laune hat und der Arbeitnehmer deshalb nicht aus den Ferien nach Hause bzw. zur Arbeit kommen kann, muss der Arbeitgeber keinen Lohn bezahlen.

Die gesetzlich verankerte Pflicht zur Lohnfortzahlung stellt eine Konkretisierung der arbeitsrechtlichen Fürsorgepflicht des Arbeitgebers gegenüber dem Arbeitnehmer dar.

Im Folgenden zeige ich auf, wie die Lohnfortzahlung in den einzelnen Fällen funktioniert:

  • ab wann und wie lange muss der Arbeitgeber den Lohn weiter bezahlen?
  • wie stark darf der Arbeitgeber den Lohn während den Abwesenheiten kürzen? Darf er das überhaupt?
  • wie spielen die einzelnen Versicherungen in das Thema?
  • was sind die gesetzlichen Grundlagen?

Der Aufbau der Website ist so gehalten, dass das Thema möglichst ohne das saloppe Zitieren von Gesetzesartikeln beschrieben wird. Natürlich liegen aber den Ausführungen jeweils gesetzliche Vorschriften zugrunde. Aus diesem Grund sind jeweils am rechten Rand zum angezeigten Thema Links zu den passenden Gesetzen und Vorschriften (Normen) aufgeführt.

Beim Thema Lohnfortzahlung gibt es grundsätzlich zwei Hauptaspekte, die zu berücksichtigen sind:

Die buchhalterische Behandlung der vergüteten Lohnzahlungen sowie allfälliger erhaltener Versicherungsleistungen werde ich zu einem späteren Zeitpunkt auf einer separaten Website behandeln.

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